Biografie
Zsófia Ujváry-Menyhárt wurde 2003 in Hamburg geboren. Im Alter von sechs Jahren begann sie ihre musikalische Ausbildung, zunächst mit privat Unterricht und setzte diese später am Hamburger Konservatorium und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Christoph Schickedanz fort.
2023 wurde ihr durch das Erasmus Stipendium ein Studienjahr an der renommierten Franz Liszt Musikakademie in Budapest ermöglicht. Seitdem studiert Zsófia dort in der Klasse von Miklós Szenthelyi und schließt dieses Jahr ihr Bachelorstudium ab.
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Ihre künstlerische Entwicklung wurde zudem durch Meisterkurse bei international renommierten Künstlern wie Antje Weithaas, Kirill Troussov, Sergej Krilov, Barnabás Kelemen, Gábor Takács-Nagy, Gyula Stuller, Ioana Cristina Goicea, Katalin Kokas, Dirk Mommertz, Caspar Frantz, Haruka Nagao, Miranda Liu, Ján Krigovský, Thomas Timm, Xavier Torres und Òscar Colomina I Bosch bereichert. Die junge Geigerin nahm regelmäßig an „Jugend musiziert“ teil und erhielt insgesamt 10 Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" in den Kategorien Solo und Kammermusik. Darüber hinaus war sie 2018 Finalistin und Sonderpreisträgerin beim Ilona Fehér Internationalen Violinwettbewerb in Budapest, erhielt 2019 einen 1.Preis mit Auszeichnung beim Hamburger Instrumentalwettbewerb, 2021 einen 3.Preis beim International Music Competition OPUS sowie einen 1.Preis mit Auszeichnung beim Internationalen Kieler Instrumentalwettbewerb. 2025 erspielte sie sich einen 1.Preis beim Liszt Ferenc International Competition in Budapest. Darüber hinaus erhielt sie den Sonderpreis des Elbphilharmonie Orchesters, den Young ClassX Soloist Award, den Sonderpreis des "Jugend Musiziert" Fördervereins, den Kemnitz Preis, sowie zuletzt den Héthy Apor Preis.
Als Solistin trat Zsófia Ujváry-Menyhárt bereits mit dem MÁV Sinfonieorchester, dem Lüneburger Bachorchester, dem Virtuózok Kammerorchester und dem Anima musicae Kammerorchester auf. Sie war Mitglied im Albert Schweitzer Jugendorchester (wo sie 2,5 Jahre Stimmführerin war), im NDR Jugendsinfonieorchester, wo sie mit Alan Gilbert arbeiten durfte und im Bundesjugendorchester, welches ihr die Möglichkeit gab in großen Konzertsälen in ganz Europa aufzutreten und u.a. mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Paavo Järvi, Ingo Metzmacher und Elias Grandy zu arbeiten. Im Hochschulorchester in Budapest ist sie Konzertmeisterin und hatte die Möglichkeit mit Gábor Takács-Nagy, Kristóf Baráti und Kovács János zu arbeiten. Im Juli 2025 spielte sie bei der EXPO Weltausstellung in Osaka, Japan und repräsentierte damit die Franz Liszt Musikakademie.