Biografie
Gewinner des Internationalen Clara-Haskil-Wettbewerbs 2025, bei dem er sowohl den Clara-Haskil-Preis als auch den Publikumspreis erhielt, zählt Paul Lecocq zu den begabtesten Pianisten seiner Generation. Er wird zu renommierten Festivals und Konzertreihen eingeladen, darunter das Festival de La Roque d’Anthéron, das Festival d’Auvers-sur-Oise, Les Pianissimes, Piano en Valois, Piano-Piano, die SMAC de Marseille und das Deià Festival auf Mallorca. Er tritt sowohl in Solorezitalen als auch mit Orchestern auf, insbesondere mit dem Zermatt Festival Orchestra (Schweiz), dem Pazardjik Symphonieorchester (Bulgarien) und dem Euregio Kammerorchester (Deutschland). Neben dem Clara-Haskil-Wettbewerb ist er Preisträger der Wettbewerbe Pierre Barbizet, Piano Campus und Euregio Piano Award und zeichnete sich 2022 beim Long-Thibaud-Wettbewerb aus.
Nach zehn Jahren Unterricht bei Christine Fonlupt am CRR in Saint-Maur-des-Fossés setzt er seit 2022 seine Ausbildung am Pariser Konservatorium (CNSMDP) in den Klassen von Claire Désert und Romano Pallottini fort. Dort vertieft er zudem seine Kenntnisse in Komposition, Tastenharmonie, Analyse und Kammermusik. Als leidenschaftlicher Kammermusiker gründete er das Duo Pierrot mit dem Pianisten Martin Jaspard und arbeitet regelmäßig mit dem Cellisten Léo Léna zusammen. Außerdem erhielt er künstlerische Impulse von Elisabeth Leonskaja, Anne Queffélec, François-Frédéric Guy, Bernard d’Ascoli und dem Trio Wanderer. Von klein auf engagiert in der Vereinigung Petites Mains Symphoniques, an deren über 150 Konzerten er teilnahm, sammelte Paul Lecocq früh umfassende Bühnenerfahrung. Neugierig auf alle musikalischen Repertoires, arbeitet er auch mit zeitgenössischen Komponisten wie Jörg Widmann, Édith Lejet und Fabien Touchard. Die Alte Musik nimmt ebenfalls einen zentralen Platz in seinem künstlerischen Leben ein, und er pflegt eine Doppelpraxis am Klavier und Cembalo.