Runa 't Hart
Violine

Biografie

Die vielseitige Geigerin Ruña ’t Hart (geb. 1992) beeindruckt sowohl durch ihre solistischen Qualitaeten als auch als engagierte Kammermusikerin. Ihre musikalischen Interessen sind breit gefaechert und reichen von der Barockmusik bis hin zur zeitgenoessischen Musik.

Im Dezember 2016 erhielt sie das renommierte Geigenstipendium des Kersjes-Fonds im Concertgebouw Amsterdam. Dieses bedeutende Stipendium wird jaehrlich an ein vielversprechendes Geigentalent vergeben. In ihrem Jurybericht lobt das Kersjes-Fonds Ruñas „gluehendes, intensives Spiel mit einer persoenlichen Geschichte“ und bezeichnet sie als „einen (wachsenden) Diamanten, der von innen leuchtet und musikalisch strahlt.“

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Ruña begann bereits im Alter von zwei Jahren mit dem Geigenspiel. Mit zehn Jahren nahm sie Unterricht bei der bekannten Geigenpaedagogin Coosje Wijzenbeek, und ein Jahr spaeter wurde sie in die „School for Young Talent“ am Koeniglichen Konservatorium in Den Haag aufgenommen.

Viele Jahre spielte Ruña bei den Fancy Fiddlers, einem von Coosje Wijzenbeek geleiteten Streichensemble. In den letzten Jahren ihrer Mitwirkung war sie Konzertmeisterin des Ensembles. Als Mitglied der Fancy Fiddlers hatte Ruña die Gelegenheit, mit renommierten Musiker*innen wie Janine Jansen und Menahem Pressler zusammenzuarbeiten und in bedeutenden Konzertsaelen wie dem Royal Concertgebouw in Amsterdam aufzutreten.

2011 begann sie ihr Studium am Konservatorium von Amsterdam bei Vera Beths und Shunske Sato. Darueber hinaus liess sie sich in Meisterkursen unter anderem von Philippe Graffin, Stephan Picard, Ulf Wallin, Clive Brown und Anner Bijlsma inspirieren. Ihr Masterstudium am Konservatorium von Amsterdam schloss sie 2018 mit der hoechsten Auszeichnung ab.

Seitdem konzertiert sie regelmaessig im In- und Ausland. Ruña widmet sich mit grosser Leidenschaft der Kammermusik und ist die Geigerin des Marigold Piano Quartet. 2021 gewann das Ensemble den ersten Preis des Virtuoso & Belcanto-Wettbewerbs in Lucca, Italien. Seither tritt das Quartett regelmaessig in renommierten Saelen wie dem Concertgebouw Amsterdam und TivoliVredenburg Utrecht auf und wurde mehrfach live im Radio uebertragen.

Ruña spielt auf einer Violine des italienischen Geigenbauers Landolfi aus dem 18. Jahrhundert sowie mit einem Bogen des französischen Bogenbauers Maline aus dem 19. Jahrhundert.

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